Liebe Besucher unserer Webseite!

Die Mercator-Schule Gangelt ist in diesem Schuljahr mit der Don-Bosco-Schule Oberbruch zu einer

Schule zusammengeführt worden Außerdem sind in der neuen Schule zu dem bisherigen

Förderschwerpunkt Lernen die Förderschwerpunkte Sprache und Emotionale und Soziale

Entwicklung hinzugekommen. Als dritte Neuerung gab es auch noch einen Wechsel der Trägerschaft.

Als Schulträger ist jetzt der Kreis Heinsberg für die neue Schule an den beiden Standorten zuständig.

Aufgrund dieser vielen Veränderungen haben wir vor, eine komplett neue Webseite aufzubauen.

Dies ist aber noch in Arbeit. Bis dahin können sie sich auf den bisherigen Internetseiten der beiden

Schulen ein wenig orientieren.

Natürlich können Sie auch jederzeit telefonisch Kontakt zu uns aufnehmen.

Freundliche Grüße

Das Team der Mercator-Schule/Don-Bosco-Schule

Konzept zur Verkehrserziehung und Mobilität

Für die Schülerinnen und Schüler der Mercator-Schule ist Sicherheit im Verkehr ein wichtiges Gut, das von Beginn der Schulzeit an einen hohen Stellenwert genießen soll. In einer ländlichen Region, in der nur wenige Ziele ohne die Benutzung öffentlicher oder privater Verkehrsmittel zu erreichen sind, kommt der Verkehrserziehung eine große Bedeutung zu.

Deshalb setzen wir bereits in der Unterstufe mit der Ausbildung an und holen uns von Anfang an kompetente Hilfe und Unterstützung ein. Verlässlicher Partner bei der Verkehrserziehung ist seit vielen Jahren der zuständige Verkehrssicherheitsberater der Polizei, Herr Willi Jansen. Unterstützt werden wir auch von der West Energie und Verkehr GmbH.

In der Unterstufe wird jährlich ein Schulwegtraining mit Unterstützung des Verkehrssicherheitsberaters durchgeführt, dass zunächst die Sicherheit als Fußgänger zum Thema hat, da Unterrichtsgänge durch und um Gangelt wichtige Elemente unseres Schullebens sind.

Der Verkehrssicherheitsberater bietet weiterhin ein spezielles Informations- und Trainingsprogramm zum richtigen Verhalten um Großfahrzeuge wie LKW, landwirtschaftliche Fahrzeuge und Busse an. Der Titel heißt Gefahren im Schwerlastverkehr und macht unter anderem die Gefährdung im „toten Winkel“ deutlich.
Daneben wird auch schon ab der Unterstufe das richtige Verhalten am und im Bus selbst geübt, weil nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler aus dem Ort Gangelt selbst kommen und keine Fahrschüler sind. Dazu kommt die Winnie-West-Busschule vorbei und trainiert mir den Schülerinnen und Schülern die Verhaltensweisen im öffentlichen Straßenverkehr, speziell an Bushaltestellen und im Bus.

In der Unterstufe werden fast alle Schulkinder mit unserem Spezialverkehr befördert. Es handelt sich hier um vier Busse, die dem Schulträger gehören und von sechs Fahrern mit Beförderungsberechtigung gefahren werden. Sie holen und bringen die Schulkinder von Haustür zu Schule und zurück. Dabei achten alle Beteiligten auf eine sichere Beförderung. Sitzkissen, Gurte und Kopfstützen gehören zum Standard. Die Schultaschen dürfen nur im Fußraum der Fahrgastzelle abgestellt werden.

In der Jahrgangsstufe 5 wechseln die meisten Fahrschüler auf den ÖPNV um. Das Schulzentrum Gangelt wird von Linienbussen der West Energie und Verkehr bedient und befördert etwa 1000 Schülerinnen und Schüler täglich. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist das eine große Herausforderung. Sie erhalten Schülerjahreskarten und müssen die richtige Linie Richtung Geilenkirchen oder Selfkant finden und oftmals noch einmal umsteigen. Selbst an unserer Schule mit der anbei liegenden Bushaltestelle fällt das richtige Verhalten als Busfahrender und das Finden der richtigen Linien nicht immer leicht. Für fast alle Fahrschüler finden wir Paten in den höheren Klassen, die sie in den ersten Wochen begleiten. Zur Sicherheit im Bus trägt auch das Konzept der Busbegleiter bei, das in Kooperation mit der benachbarten Haupt- und der Realschule Gangelt durchgeführt wird. Dieses Konzept wird seit 4 Jahren umgesetzt. Jährlich können auch ein oder zwei Schülerinnen und Schüler der Mercator-Schule die Rolle des Busbegleiters übernehmen. Die für alle drei Schulen geltende Busordnung erhöht die Sicherheit der Schülerbeförderung.

In der Jahrgangsstufe 5 oder 6 – je nach Entwicklungsstand – nehmen Schülerinnen und Schüler an einem Radfahrtraining und anschließender Prüfung teil. Dabei werden im Unterricht viele Grundlagen (Ausstattung des Fahrrades, Kennen lernen von Verkehrsschildern, Verstehen von Verkehrssituationen, Verkehrssicherheit) gelegt, die in einer Übungs- und Prüfungswoche in Zusammenarbeit mit dem Verkehrssicherheitsberater und unter Beteiligung der Eltern ihren Abschluss findet. Die eigenen Fahrräder können an diesem Tag einer entsprechenden Verkehrstauglichkeitsprüfung unterzogen werden. Aber auch die Schule besitzt Fahrräder, so dass nicht alle ihr Fahrrad aus den entlegenen Orten zur Schule mitbringen müssen.

Hin und wieder sind auch spontane Radtouren mit den Schulfahrrädern möglich, so dass das Gelernte in der Praxis auch von den Kindern erprobt werden kann, die kein eigenes Fahrrad besitzen.

Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 gibt es die Möglichkeit, an einem Mofakurs teilzunehmen. In mindestens 20 Doppelstunden werden theoretische und praktische Ausbildungselemente gemäß Runderlass
durchgeführt. Das schuleigene Mofa muss beherrscht werden und die theoretischen Grundlagen müssen gelegt sein, damit die Schülerinnen und Schüler eine Ausbildungsbescheinigung erhalten und sich beim TÜV der elektronischen Prüfung unterziehen können. Außerdem nehmen die Teilnehmer des Mofakurs an einer zweitägigen Schulung für Sofortmaßnahmen am Unfallort teil.